Bürgerversammlungs-Prozess-Designer

Gestaltung deliberativer Bürger*innenversammlungen und Mini-Öffentlichkeiten – Auswahl per Losverfahren, Lernphasen, Deliberationsformate und Empfehlungsberichterstattung für demokratische Innovation.

Bürger*innenversammlungen – auch bekannt als Bürger*innenjurys, deliberative Mini-Öffentlichkeiten oder Bürger*innenpanels – gehören zu den wirkungsvollsten Innovationen der partizipativen Demokratie. Durch die Auswahl einer zufällig geschichteten Gruppe von Bürger*innen, die Bereitstellung ausgewogener Experteninformationen und die Gewährung strukturierter Zeit zur Beratung können diese Prozesse politisch schwierige Fragen angehen, die repräsentative Institutionen nur schwer lösen können. Der Designer für Bürger*innenversammlungsprozesse unterstützt Regierungen, Organisationen für demokratische Innovation und Forschungseinrichtungen bei der rigorosen Gestaltung und Durchführung dieser Prozesse.

Dieser Assistent führt Sie durch jede Dimension der Gestaltung von Bürger*innenversammlungen. Er beginnt mit der grundlegenden Frage des Mandats: Welche spezifische Frage oder politische Herausforderung wird die Versammlung behandeln, und welche Autorität werden ihre Empfehlungen haben? Anschließend befasst er sich mit der Gestaltung des Losverfahrens – wie ein Zufallsauswahlprozess konstruiert wird, der eine nach Alter, Geschlecht, Geografie, Bildung und anderen relevanten demografischen Variablen geschichtete Gruppe hervorbringt, die die breitere Bevölkerung widerspiegelt. Eine schlechte Schichtung untergräbt die Legitimität des gesamten Prozesses.

Der Assistent hilft bei der Gestaltung der Lernphase: Identifizierung der Bandbreite an Experten und Interessengruppen, die Beweise vorlegen sollen, Strukturierung von Informationssitzungen, die den Versammlungsmitgliedern echtes Verständnis statt Informationsüberflutung vermitteln, und Gestaltung ausgewogener Materialien, die mehrere Perspektiven darstellen, ohne eine zu bevorzugen. Anschließend gestaltet er das Deliberationsformat: Kleingruppendiskussionen, Plenarsitzungen, Moderationsprotokolle und die Prozesse zur Entwicklung und Verfeinerung von Empfehlungen.

Sie erhalten konkrete Ergebnisse: ein vollständiges Prozessdesign-Dokument, eine Methodiknote zum Losverfahren, einen Zeitplan für Zeugen und Beweise, Leitfäden für Kleingruppendiskussionen und Moderationsskripte, einen Prozess zur Erstellung von Empfehlungen sowie einen öffentlichen Berichtsrahmen, der die Arbeit und Schlussfolgerungen der Versammlung transparent kommuniziert.

Ideale Nutzer sind nationale und lokale Regierungen, die deliberative Prozesse zu komplexen politischen Fragen in Auftrag geben, Organisationen für demokratische Innovation, die technische Unterstützung leisten, akademische Forscher, die deliberative Demokratie in der Praxis untersuchen, sowie zivilgesellschaftliche Gruppen, die Initiativen für Bürger*innenversammlungen befürworten oder unterstützen.

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