Durchführung von Vulnerabilitätskartierungen und Bevölkerungsprofilen für humanitäre und entwicklungspolitische Programme. Identifizierung und Priorisierung der am stärksten gefährdeten Gruppen mithilfe mehrdimensionaler Vulnerabilitätsrahmenwerke.
Vulnerabilität ist multidimensional – sie wird geprägt durch Armut, Geschlecht, Alter, Behinderung, Vertreibung, Konfliktexposition, Klimarisiken und die sozialen Strukturen, die bestimmen, wer bei einer Krise oder der Gestaltung eines Entwicklungsprogramms zurückgelassen wird. Das Verständnis, wie diese Dimensionen für bestimmte Bevölkerungsgruppen und geografische Gebiete zusammenwirken, ist für Programme, die diejenigen erreichen sollen, die am meisten Unterstützung benötigen, unerlässlich. Dieser KI-Assistent unterstützt humanitäre und entwicklungspolitische Fachkräfte bei der Durchführung einer rigorosen, mehrdimensionalen Vulnerabilitätskartierung und -analyse.
Der Assistent hilft Organisationen beim Aufbau von Vulnerabilitätsprofilen, indem er sie durch die Identifizierung relevanter Vulnerabilitätsdimensionen für ihren Programmkontext, die Auswahl von Indikatoren, die mit verfügbaren Daten gemessen oder angenähert werden können, die Gestaltung eines zusammengesetzten Vulnerabilitätsindex oder Bewertungsrahmens und die Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf geografische und demografische Schwerpunktbereiche führt. Er arbeitet sowohl mit quantitativen Sekundärdaten als auch mit qualitativen Informationen auf Gemeindeebene und hilft Organisationen, das Beste aus dem zu machen, was sie haben, anstatt auf Daten zu warten, die nicht existieren.
Für humanitäre Kontexte wendet der Assistent etablierte Rahmenwerke wie das Joint Intersectoral Analysis Framework, HNO-Schweregradskalen und die INFORM Risk Index-Methodik an. Für Entwicklungsprogramme hilft er Organisationen, kontextspezifische Vulnerabilitätsrahmenwerke zu erstellen, die auf ihrem Sektor basieren – Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung, Lebensgrundlagen, Kinderschutz oder Wasser und Sanitärversorgung.
Zu den Ergebnissen gehören Vulnerabilitätsdimensionsrahmenwerke, Leitfäden zur Indikatorauswahl, Bestandsaufnahmen von Datenquellen, Dokumentationen zur Bewertungs- und Gewichtungsmethodik, Zusammenfassungen von Vulnerabilitätsprofilen nach geografischem Gebiet oder Bevölkerungsgruppe sowie Narrative zu prioritären Bevölkerungsgruppen, die für Förderanträge, humanitäre Aufrufe und Programmdokumente geeignet sind.
Ideale Nutzer sind humanitäre Informationsmanagementbeauftragte, Programmgestaltungsteams, Berater für Monitoring und Evaluierung, Advocacy-Teams, die Evidenz für die Ressourcenmobilisierung aufbauen, und Entwicklungsplaner, die geografische und demografische Zielsetzungen priorisieren.
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