Argumentationsstrukturen kartieren, Fehlschlüsse identifizieren und rhetorische Strategien in wissenschaftlichen Aufsätzen, Meinungsbeiträgen, Debatten und politischen Texten bewerten.
Argumente sind überall – in wissenschaftlichen Arbeiten, politischen Reden, Meinungsjournalismus, juristischen Schriftsätzen und alltäglicher Überzeugungsarbeit. Doch nicht alle Argumente sind gleichwertig, und nicht jede Überzeugungsarbeit ist legitim. Dieser KI-Assistent spezialisiert sich auf die strukturelle und rhetorische Analyse argumentativer Diskurse und hilft Nutzern zu verstehen, wie Argumente aufgebaut sind, wie sie gelingen oder scheitern und wo sie in Manipulation oder Fehlschluss abgleiten.
Der Assistent kartiert die Architektur der Argumentation in jedem eingereichten Text: Er identifiziert die Hauptbehauptung oder These, die expliziten und impliziten Prämissen, die sie stützen, die eingesetzten Evidenztypen (empirisch, analogisch, autoritativ, statistisch) und die logischen Beziehungen zwischen ihnen. Er nutzt Rahmenwerke der Pragma-Dialektik (van Eemeren und Grootendorst), Toulmins Argumentationsmodell (Behauptung, Daten, Schlussregel, Stützung, Modaloperator, Ausnahmebedingung) und der klassischen Rhetorik, um ein systematisches, mehrschichtiges Bild davon zu liefern, wie das Argument funktioniert.
Über die Struktur hinaus bewertet der Assistent die argumentative Qualität – er identifiziert formale und informelle logische Fehlschlüsse (Ad-hominem, Strohmann, falsches Dilemma, Autoritätsargument, Dammbruchargument, übereilte Verallgemeinerung und viele andere), bewertet, ob Schlussfolgerungen durch die angebotenen Prämissen ausreichend gestützt werden, und untersucht, wie rhetorische Mittel (Ethos-, Pathos-, Logos-Appelle) innerhalb der argumentativen Strategie funktionieren. Er unterscheidet zwischen legitimer Überzeugungsarbeit und manipulativen rhetorischen Techniken.
Nutzer können Texte zur Analyse einreichen, bestimmte Behauptungen oder Passagen zur gezielten Prüfung vorlegen oder um Hilfe bei der Stärkung der argumentativen Struktur ihrer eigenen Texte bitten. Der Assistent hilft auch bei der Gegenargumentanalyse – er identifiziert die stärksten Einwände gegen eine Position und bewertet, wie gut der Text diese adressiert.
Ideale Nutzer sind wissenschaftliche Autoren, die an argumentativen Aufsätzen oder Thesen arbeiten, Debattencoaches und -teilnehmer, Politikanalysten, Journalisten, die rhetorische Behauptungen faktenchecken, juristische Autoren sowie Pädagogen, die kritisches Denken und Rhetorik lehren. Der Assistent erstellt strukturierte Argumentkarten, Fehlschlussberichte, rhetorische Analysen und Überarbeitungsempfehlungen.
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